Aktuelles
Nachrichten aus der SPD-Fraktion
Deutschlandstipendium floppt weiter
Die aktuellen Ergebnisse des Statistischen Bundesamts beweisen einmal mehr, dass die Erfolgsmeldungen des Bundesbildungsministeriums zum Deutschlandstipendium an den Haaren herbei gezogen sind. 13.900 Studierende erhielten im Jahr 2012 ein Stipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Dies sind lediglich 0,6 Prozent der Gesamtzahl der Studierenden. Statt weiterhin Geld an dieses unsinnige Projekt zu verschleudern, sollten die Mittel sinnvoller für den Ausbau des BAföG genutzt werden, erklärt Swen Schulz.
Positives Grundsatzurteil: Bett ist Erstausstattung für wachsende Kinder
Hilde Mattheis begrüßt das Urteil, des Bundessozialgerichts dass Hartz-IV-Familien für ihre Kinder ein Jugendbett als Erstausstattung zusteht, wenn das Kinderbett zu klein wird. Dies ist eine erneute Bestätigung dafür, dass die die Praxis der Einmalzahlungen ausgedehnt werden muss.
Pflegebeirat der Bundesregierung ist eine Alibi-Veranstaltung
Es ist eine Blamage, dass der von der Bundesregierung neu eingesetzte Pflegebeirat noch nicht mal einen Bericht vorlegen wird. Offenbar hat die Bundesregierung an der Umsetzung des Neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs kein Interesse. Dabei ist es dringend notwendig, die enge verrichtungsbezogene Definition der Pflegebedürftigkeit zu überwinden und mehr Leistungsansprüche für Pflegebedürftige mit Demenz gesetzlich zu verankern.
CDU-Forderung nach Frauenförderung in der Wissenschaft ist weitere Farce
Frauen sind deutlich unterpräsentiert in Wissenschaft und Forschung. Es gilt: je höher die Qualifikationsstufe desto geringer ihr Anteil. Deshalb fordert die SPD, die verbindliche Einführung eines Kaskadenmodells in Wissenschaft und Forschung: der Frauenanteil einer Beschäftigungsgruppe soll so hoch sein, wie in der darunter liegenden Qualifikationsstufe. Einen entsprechenden Antrag werden wir in der nächsten Woche einbringen, kündigt Dagmar Ziegler an. Dann haben CDU/CSU eine letzte Chance, durch Zustimmung zu unserem Antrag aus Lippenbekenntnissen Taten werden zu lassen.
Von den Kleinen lernen – Warum Europa Island braucht
Die Entscheidung der neuen Mitte-Rechts-Regierung Islands, die Verhandlungen mit der Europäischen Union über einen Beitritt auszusetzen, ist ein schwerer Fehler. Die Regierung setzt damit den isländischen Einfluss in Europa aufs Spiel. Das ist von Nachteil für Island, aber auch für die gesamte EU, erklärt Michael Roth.